Spreepark: Eröffnung im Frühjahr 2027 fest geplant

Boris Raczynski

Spreepark: Grün Berlin strebt die Wiedereröffnung des ehemaligen DDR-Vergnügungsparks unverändert für Frühjahr 2027 an. Bis dahin gibt es aber noch jede Menge zu tun, und doch, der ironische Park nimmt sichtbar neue Gestalt an. Das Konzept sieht dabei offenbar neue Infrastrukturen auf reichlich Freiflächen in Kombination mit Relikten aus vergangenen Jahrzehnten vor.

Die Vorbereitungen zur Eröffnung laufen auf Hochtouren und wirklich, das Areal zeigt bereits allerorts Neuerungen. Breite, helle Wege ziehen sich durch frisch angelegte Grünflächen, viele junge Bäume wurden gepflanzt und Bänke sind bereits montiert. Gebaut wird aber immer noch und vielerorts zeigen Absperrbänder und noch nicht fertiggestellte Pflanzungen, dass es noch viel zu tun gibt.

Spreepark soll im Frühjahr 2027 neu eröffnet werden

Zwischen den neuen Anlagen tauchen auch immer wieder vertraute Formen auf. Der frühere Imbiss-Pavillon hinter dem alten Haupteingang hat wieder ein Reetdach erhalten und soll künftig als schattiger Picknickplatz dienen. Auch die farbenfrohe Kanne des Tassenkarussells steht bereits wieder. Die historischen Tassen sollen in transformierter Form Teil der neuen Wiesenlandschaft werden.

Anfang September meldete Grün Berlin außerdem, dass mehrere restaurierte Schwanenboote bereits auf ihre endgültige Platzierung warten. Das sichtbarste Symbol der Transformation steht etwas weiter im Inneren: Das 45 Meter hohe Riesenrad wurde 2025 wieder aufgebaut und auch die neuen Gondeln sollen zeitnah montiert werden.

Spreepark Ticket Preise bislang noch nicht mitgeteilt

Der neue Spreepark wird allerdings kein klassischer Vergnügungspark sein. Das Konzept verbindet historische Fahrgeschäfte mit Kunst, Veranstaltungen, Natur und Umweltbildung. Das zeigt auch das neue Englische Dorf: Der rund 1.100 Quadratmeter große Holzbau greift die Form der früheren Kulissenanlage auf. Im Inneren entsteht eine 315 Quadratmeter große Veranstaltungsfläche für bis zu 300 Personen sowie eine Kiosk-Gastronomie. Daneben kehrt das Amphitheater mit 380 Sitzplätzen zurück.

Ein weiterer großer Baustein entsteht am östlichen Zugang: Die ehemalige Werkhalle wird zum Kultur- und Veranstaltungsort umgebaut. Die rund 2.500 Quadratmeter große Halle bekommt ein Solardach und soll zusammen mit einem rund 12.000 Quadratmeter großen Außenbereich für Veranstaltungen, Workshops, Märkte und Festivals genutzt werden. Auch neu: Der Spreepark soll Eintritt kosten. Wie hoch Eintrittspreise oder Fahrpreise für das Riesenrad ausfallen, steht bislang nicht fest.

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Boris Raczynski

Informationen zum Verfasser

Boris Raczynski

Boris ist als der Herausgeber für Redaktion und Konzeption der Gutschein-Zeitung.de verantwortlich. Freizeitpark Gutscheine sind sein Steckenpferd und so durchstöbert er gemeinsam mit dem Team täglich das Internet nach tollen Schnäppchen und Rabatten. Freizeit verbringt er bevorzugt mit der Familie. Hobbys sind wichtiger Bestandteil seines Lebens: Bei Reisen fernab vom Mainstream und in der Natur geht ihm das Herz auf. Zudem beschäftigt sich Boris mit 8-Bit-Konsolen und leitet ein Naturschutzprojekt. Sein Motto: Mist, dass der Tag nur 24 Stunden hat!

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