Muttertag: Der Ehrentag aller Mamas erklärt

Der Muttertag ist eine deutsche Erfindung - oder etwa nicht?

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Muttertag

Der Muttertag ist der Tag, an dem wir unsere Mütter ehren. Neben dem Valentinstag zählt auch der Muttertag sicherlich zu den Tagen, die Floristen Freudentränen in die Augen treiben. Auch Parfümerien und Juweliere fiebern dem Tag entgegen. Freizeitparks und Zoos natürlich ebenfalls, da viele ihre Mütter zu einem Besuch von Freizeitzielen einladen. Zahlreiche Freizeitparks bieten daher spezielle Aktionen an – von Rabatten über Geschenke bis hin zu Sekt ist alles vorhanden. Eine Aufstellung aller Freizeitpark Rabatte zu dem Ehrentag kann in diesem Artikel bei uns aufgerufen werden. Doch was ist überhaupt der Muttertag?

„Die Mutter ehren“ war sicherlich der ursprüngliche Gedanke. Die Frau also, die Tag für Tag mit Engagement und Liebe für die Familie sorgt und jedem das größte Geschenk überhaupt gemacht hat – das Leben. Der Ehrentag der Mütter stammt aus den USA. Am 8. Mai 1914 definierte der Kongress der Vereinigten Staaten jeden zweiter Sonntag im Mai als Tag der Mütter. Historiker sind allerdings der Meinung, dass sich die Amerikaner von der Antike so einiges abgeschaut haben. Die Ursprünge können in den Verehrungsritualen der Göttin Rhea im antiken Griechenland gefunden werden. Auch die Römer verehrten mit dem Kybele- und Attiskult die „Große Göttermutter“.

Der Ehrentag ist seiner heutigen Form entstammt der britischen und US-amerikanischen Frauenbewegung. Ann Maria Reeves Jarvis gründete im Jahr 1865 eine Mütterbewegung mit der Bezeichnung „Mothers Friendships Days“. Frauen konnten sich bei Treffen zu verschiedenen Thema austauschen, zu der damaligen Zeit eine Sensation. Davon inspiriert rief Julia Ward Howe nur fünf Jahre später eine Mütter-Friedenstag-Initiative ins Leben. Diese hatte sich zum Ziel gesetzt, dass Söhne nicht mehr in den Krieg ziehen mussten. Wirklich viel hat das nicht gebracht, weder der Erste Weltkrieg noch der Zweite Weltkrieg konnten verhindert werden. Und doch, der Anfang war gemacht.

Anna Marie Jarvis, Tochter von Reeves Jarvis, setzte dann den Traum ihrer Mutter in die Tat um. Am 12. Mai 1907, der Sonntag nach dem zweiten Todestag ihrer Mutter, veranstaltete sie ein „Memorial Mothers Day Meeting“. Eine Idee, die begeistert aufgenommen wurde. Eine landesweite Initiative folgte und schon bereits 1909 wurde der Muttertag in 45 Staaten der USA gefeiert. Am 8. Mai 1914 wurde der Ehrentag dann offiziell festgelegt. Großbritannien zog schnell nach, die Schweiz, Finnland und Norwegen folgten. Im Jahr 1924 war es dann auch in Deutschland endlich so weit – der Muttertag wurde als Ehrentag offiziell anerkannt. In der DDR gab es übrigens offiziell keinen „Muttertag“, dafür über wie in Osteuropa den Frauentag am 8. März jeden Jahres.

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