Zoo Leipzig sucht Namen für Nashorn-Baby

Sabo, Akono oder doch eher Kiburi? Das Nashornbaby braucht nun einen Namen.

Zoo Leipzig

Sabo, Akono oder doch eher Kiburi? Der Zoo Leipzig hat fast 3.000 Namensvorschläge für das kleine Spitzmaulnashorn erhalten. Nun kann bis Mittwoch auf einer Aktionsseite im Internet über die Vorauswahl der Mitarbeiter des Leipziger Zoos abgestimmt werden. Sogar Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) hat sich mit einem Vorschlag beteiligt: Osgar.

Das männliche Jungtier wurde im Dezember 2018 von Nashornmama Saba geboren. Damit könnte es gleich der Mutter auch Sabo, Akono für „Ich bin an der Reihe“, Kiburi für „Stolz“ oder Sudan heißen – im Andenken an den kürzlich gestorbenen letzten Nördlichen Breitmaulnashornbullen.

Zoo Leipzig: Abstimmung bis Mittwoch

Zoo Leipzig
Nashornmama Saba und ihr Baby.

Das Spitzmaulnashorn oder auch Schwarze Nashorn ist nach dem Breitmaulnashorn die zweitgrößte Nashornart in Afrika. Die Tiere erreichen ein Gewicht von bis zu 1.400 Kilogramm und leben in den Savannen und offenen Landschaften in Ostafrika und Südafrika.

Die Nashornart wird aufgrund der Hörner stark von Wilderern bejagt und gilt als vom Aussterben bedroht. Zoos auf der ganzen Welt engagieren sich für den Arterhalt der prächtigen Tiere. In Deutschland können Spitzmaulnashörner unter anderem in dem Zoo Leipzig sowie im Erlebniszoo Hannover und im Zoologischen Garten Magdeburg bewundert werden.

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