Zoo Heidelberg: Ein kleiner Bär sorgt für Begeisterung

Zoo Heidelberg freut sich über bärenstarken Nachwuchs.

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Zoo Heidelberg: Ein kleiner Bär sorgt für Begeisterung

Zoo Heidelberg freut sich über bärenstarken Nachwuchs: Merle ist der erste Babybär im Heidelberger Zoo seit nunmehr 20 Jahren. Mama Ronja kümmert sich liebevoll um die Kleine. Der Superstar im Zoo von Heidelberg bringt zurzeit 5,8 Kilogramm auf die Waage und ist dabei so groß wie ein Mops. Dass die Kleine mega-flauschig und unendlich niedlich ist, versteht sich von selbst.

Merle ist das erste Syrische Braunbärenbaby im Zoo seit 20 Jahren und damit eine kleine Sensation. Freude und Trauer liegen in diesem Fall aber dicht beieinander: Merles Papa Martin musste im Januar 2021 nur wenige Tage vor der Geburt seiner Tochter eingeschläfert werden.

Zoo Heidelberg meldet bärenstarken Nachwuchs

Martin hatte Arthrose in beiden Kniegelenken und litt unter starken Schmerzen. Den Pflegern fiel der Abschied von Martin sehr schwer. „Er war ein ganz toller, lieber Bär“, sagt die Leiterin im Raubtierrevier, Bianca Weißbarth. Dass seine Partnerin Ronja ein Kind von ihm erwartete, hat alle überrascht.

„Wir haben nicht mit Nachwuchs gerechnet, aber am 15. Januar hat plötzlich etwas in der Box geschrien und das war nicht Ronja“, erzählt die Revierleiterin begeistert. Warum es diesmal mit dem Nachwuchs geklappt hat, könnte einen Grund haben: Zum ersten Mal hatte die Revierleiterin die Braunbären im vergangenen Jahr konsequent in die Winterruhe geschickt. Bis auf einen vorsichtigen Blick in die Box jeden Morgen blieben die Tiere völlig ungestört

Winterruhe offenbar Grund für erfolgreiche Zucht

Letztlich liegt es in der Natur der Bären, dass der Stoffwechsel der Tiere ganz runterfährt. Sie brauchen während der Winterruhe keine Nahrung, eigentlich nicht mal Wasser, schlafen fast nur. Ganz wie in der Natur hat sich Ronja also im vergangenen Sommer eine dicke Fettschicht angefressen, im Herbst wurde sie mit vielen Nüssen gefüttert und zum Schluss gab es nur noch Salat.

In ihrer Wurfbox hat sich Ronja dann auch prompt ein kuscheliges Nest gebaut. Gerade mal so groß wie ein Meerschweinchen war das kleine Bärenbaby bei seiner Geburt. „Wir haben es lange nicht gesehen. Bärenbabys krabbeln nach der Geburt direkt über den Bauch zur Brust der Mutter, um zu trinken“, erklärt Bianca Weißbarth. Getrunken hat Merle dafür ziemlich laut und deshalb haben die Pfleger das kleine Bärchen täglich gehört. Nach etwa sechs Wochen bekamen sie es dann endlich erstmals zu sehen.

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