Wildpark Knüll: Wolf geflüchtet, Wolf erschossen

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Wildpark Knüll

Im Wildpark Knüll sind zwei Wölfe ausgebrochen. Der zweite Zwischenfall dieser Art. Ein Wolf wurde erschossen, von dem zweiten Tier fehlt bislang jede Spur. Das Tier befinde sich weiterhin auf der Flucht, erklärte ein Sprecher des Schwalm-Eder-Kreises laut T-Online.de am Freitag in Homburg (Erze). In den vergangenen Tagen seien in sozialen Medien immer wieder Fotos und Videos von dem Wolf aufgetaucht.

Der Wildpark gehe weiterhin allen Sichtungen nach. „Allerdings gibt es vereinzelt auch widersprüchliche Meldungen, die es uns schwierig machen einzuschätzen, ob es sich wirklich um den Wolf des Wildparks handelt oder um wolfsähnliche Tiere, also Hunde“, sagte der Sprecher.

Wildpark Knüll hat ein Problem mit Wölfen

Trotz verschiedener Sichtungen sei es bisher nicht gelungen, den Wolf mittels Betäubungsgewehr zu fangen. Angelegte Futterstellen zum Anlocken des Tieres, habe der Wolf bisher gemieden. Fallen seien zusätzlich aufgestellt worden, um das Tier unverletzt zu fangen. Vor zwei Wochen waren zwei Wölfe aus dem Tierpark ausgebrochen. Dabei hatten sie gleich mehrere Zäune überwinden können. Aus Sicherheitsgründen wurde ein Wolf erschossen. Warum kein Betäubungsgewehr eingesetzt wurde, ist unklar.

Der Wildpark ist auf absehbare Zeit geschlossen. Für den Tierpark ist es nicht der erste Fall von entlaufenden Wölfen. Im Februar 2018 waren ebenfalls zwei Wölfe entlaufen, konnten laut Frankfurter Rundschau aber mit Futter wieder zurückgeholt werden. Nun sollen Konsequenzen gezogen und die Zäune in dem Wolfs- und Bärengehege verstärkt werden. Auch sollen unabhängige Experten die Wolfs-Anlage begutachten.

Umfrage: Sollte man dem Wildpark Knüll die Haltung von Wölfen zum Schutz der Menschen im Umland und dem Wohl der Tiere untersagen?

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