Ratgeber: Die schönsten Thermen und Bäder

Die schönsten Thermen und Bäder in Deutschland!

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Ratgeber Die schönsten Thermen und Bäder Deutschlands

Ratgeber für Wellness-Fans: Die Geschichte der Bade- und Schwitzkultur reicht bis in Urzeiten zurück. Sogenannte Steinschwitzbäder, die Vorläufer der Sauna, soll es bereits in der Steinzeit gegeben haben. Die Römer zelebrierten das Bad in öffentlichen Thermen mit heißen, warmen und kalten Becken.Die Thermen, Bäder und Saunen hierzulande werden immer ausgefallener. Diese populären Wellness-Oasen bieten neben Wohlfühlatmosphäre auch Luxus sowie Abwechslung und Unterhaltung. Hier folgt eine kleine Auswahl.

Mecklenburg-Vorpommern: Seebad Warnemünde

Schwitzen mit Blick auf die Ostsee: In Warnemünde ist das ganzjährig möglich. Das Wellnessbad mit dem Namen „Seebad“ liegt direkt an der Strandpromenade und verfügt über ein separates Saunahaus. Gäste blicken etwa von einer Schwitzstube, vom Ruheraum und vom Bistro „Vitalbar“ direkt aufs Meer. Für einen Aufguss stehen Klassiker wie Fichtennadel oder Euka-Menthol, aber auch regionale Besonderheiten wie Sanddorn bereit. Sehr speziell ist darüber hinaus der Schwimmbadbereich, wo sowohl der Innen- wie der Infinity-Außenpool, der Whirlpool und das Kinderbecken mit gefiltertem Ostseewasser gespeist sind. Im Vitapark dreht sich alles um Cardio- und Krafttraining, im Niveahaus lassen sich Spa-Anwendungen buchen.

Brandenburg: Tropical Islands, Krausnick

26 Grad Lufttemperatur wird an 365 Tagen im Jahr im Tropical Islands,geboten. Der exotische Freizeitpark in einer ehemaligen Luftschiffhalle im brandenburgischen Krausnick, verbindet Badevergnügen, Abenteuer und Entspannung. Auf gigantischen 66.000 m² gibt es eine „Südsee“ mit Pool und Sandstrand, die „Bali-Lagune“ mit Wasserrutschen, Grotte und Wasserfall sowie eine Saunalandschaft. Im Indoor-Regenwald treffen Besucher auf diverse Tiere. Der Kinderclub punktet mit Kletterspielanlage, Bootsbecken und Mini-Kartbahn. Kleine und große Kinder können sich auch im Außenbereich „Amazonia“ austoben, etwa auf der 250 Meter langen Wildwasserrutsche. Übrigens: Wer will, übernachtet direkt in der Halle – in Zimmern, Lodges, Zelten oder Regenwald-Camps.

NRW: Mediterana, Bergisch Gladbach

Es erinnert an einen andalusischen Palast, ist aber einer der außergewöhnlichsten Wohlfühltempel des Landes: Das Mediterana in Bergisch Gladbach hat 15 Sauna- und Bädervarianten zu bieten, ein persisches Edelsteinbad für Hautpflege und Peeling-Anwendungen, ein Rajasthanihaus, das dem indischen Ayurveda gewidmet ist, oder auch ein maurisches Dampfbad. Das Wasser im Thermalbad basiert auf natriumarmem Mineralwasser, das aus 120 Metern Tiefe gefördert wird. Durch Zusätze von Salzen und Mineralien in den einzelnen Becken haben die Besucher die Wahl zwischen verschiedenen Gesundheitsbädern: Schwefel-Liegebad, Sauerstoffsprudelbad, Magnesium-Solebad und Hydrogencarbonat-Massagebad. Zudem gibt es ein Sportbecken und einen Fitness-Bereich.

NRW: Bali Therme, Bad Oeynhausen

Kerzen, Buddha-Figuren und Wasserbetten: Die Bali Therme im ostwestfälischen Bad Oeynhausen gehört zu den besonders aufwändig ausgestatteten Wellnessanlagen. Eindrucksvoll ist nicht nur der grüne Saunagarten mit Bambussträuchern, Schwitzhütten und Pools. Bei der Pagodensauna handelt es sich um eine original balinesische Hütte mit bemaltem, geschnitztem Dach. Diese wurde eigens für die Therme abgetragen und nach Deutschland verschifft. Zehn weitere textilfreie Saunen stehen den Besuchern zur Verfügung. Aber auch im Thermalbad selbst ist Schwitzen möglich, nämlich in einer Textilsauna, einem Dampfbad und einer Infrarotkabine. Wer sich lieber treiben lassen will, ist im Entspannungsbecken mit Unterwassermusik sowie im Strömungskanal richtig. Das Wasser für die Außen- und Innenbecken wird übrigens aus der weltgrößten kohlensäurehaltigen Thermalsolequelle bezogen, dem Jordansprudel.

Sachsen-Anhalt: Solepark Schönebeck/Bad Salzelmen

Etwas südöstlich von Magdeburg liegt mit dem Solepark in Schönebeck das älteste Soleheilbad Deutschlands. Dr. Johann Wilhelm Tolberg, damals Knappschaftsarzt der Schönebecker Saline, erkannte die heilende Wirkung von Solebädern und ließ 1802 die ersten Wannenhäuser im Stadtteil Bad Salzelmen errichten. Heute schwimmen hier die Besucher im 1999 eröffneten Erholungsbad Solequell in Wasser mit einem Natursolegehalt von ca. 3,5 Prozent. Das kann bei Hautproblemen, Allergien oder Erkältungen die Genesung unterstützen – tut aber auch kerngesunden Menschen gut. Zudem verfügt das Haus über diverse Saunen inklusive eines Soledampfbades. Nach dem Aufenthalt lässt es sich im umliegenden Kurpark flanieren, beispielsweise in Richtung Gradierwerk, Soleturm, Trinkbrunnen oder Schausiedehaus.

Sachsen: Johannisbad Zwickau

Das Johannisbad am Rande der Zwickauer Nordvorstadt gleicht einer Zeitmaschine, die ihre Passagiere in die Ära der prachtvollen Badeanstalten befördert: Ursprünglich 1869 als Bade- und Therapiehaus eröffnet, wurde es 1904 um eine Schwimmhalle erweitert, die mit ihren Arkadengängen, Galerien und Jugendstil-Verzierungen bis heute der architektonische Höhepunkt ist. Der Alltag lässt sich in diesem kathedralenartigen Raum perfekt ausblenden. Das Schwimmbecken verfügt über einen variablen Hubboden, der verschiedene Wassertiefen ermöglicht. Im Saunabereich gibt es neben drei Trockensaunen, einem römischen Dampfbad, einer Infrarotsauna und einem Außenpool auch einen historischen, Eiswürfel spuckenden Brunnen. Beliebt ist außerdem die Schneekammer, in der eine Maschine sommers wie winters für Abkühlung sorgt.

Bayern: Therme Erding

Nordöstlich von München findet man den Bade- und Wellnesskosmos der Therme Erding. Neben einem riesigen Saunaareal mit 27 klassischen und kreativen Schwitzstuben, in denen Fahnen geschwenkt, Brot gebacken oder alkoholfreies Bier gereicht werden, stehen diverse Pools, ein Meditationsbecken mit Unterwassermusik und ein Kneipp-Parcours zur Verfügung. Fast alle Becken der Freizeitanlage, die zu den größten Thermen Europas gehört, werden durch Thermalheilwasser aus 2350 Metern Tiefe gespeist. Im Areal „Galaxy Erding“ finden sich 27 Rutschen mit insgesamt 2500 Rutschenmetern. Nebenan ist das Wellenbad mit einer bis zu drei Meter hohen Brandung.

Bayern: Therme Bad Wörishofen

Wellnessfans sind in Bad Wörishofen genau richtig: Der Thermenbereich wartet u. a. mit einem Innen- und Außenpool inklusive Poolbar auf. Wie im Partnerbad in Erding lässt sich das Glasdach öffnen. In den Becken der Onyx-Grotte ist das Thermalheilwasser angereichert mit Sole, Schwefel, Jod-Selen sowie Calcium und Lithium, was die Heilwirkung verstärkt. Zudem steht ein Kneipp-Parcours zur Verfügung, immerhin wirkte Sebastian Kneipp in Wörishofen Mitte des 19. Jahrhunderts als Pfarrer. Auch im Saunaareal gibt es viel zu entdecken: Von der japanisch inspirierten Meditationssauna aus können die Gäste etwa durch Glas die farbenprächtigen Kois im außen angrenzenden Teich beobachten.

Baden-Württemberg: Bodensee-Therme Konstanz

Ein Besuch in der Konstanzer Bodensee-Therme ist im Herbst besonders schön. Die Gäste schwimmen im warmen Mineral-Thermalwasser, entspannen auf Sprudelliegen, vor Massagedüsen oder unter freiem Himmel im Strömungskanal. Über dem 50-Meter-Becken, das im Sommer zum Freibad gehört, wird eine Traglufthalle installiert. So können sportliche Schwimmer das ganze Jahr über ihre Bahnen ziehen. In der komfortablen Saunalandschaft – ausgestattet mit drei Saunen, einem Dampfbad und einem Saunarium – lässt sich Alltagsstress einfach wegschwitzen. Von den oberen Bänken in der 100
Grad heißen Panoramasauna blickt man durch ein Fenster über die weite Seeoberfläche.

Baden-Württemberg: Friedrichsbad Baden-Baden

Zur Eröffnung anno 1877 gehörte das Friedrichsbad in Baden-Baden zu den modernsten Badehäusern Europas. Der amerikanische Schriftsteller Mark Twain, der mal als Kurgast in dem Städtchen weilte, schrieb seinerzeit über das Bad: „Nach zehn Minuten vergessen Sie die Zeit und nach 20 Minuten die Welt.“ Damals wurde die römische Badekultur in der Anlage zelebriert – und das hat sich bis heute nicht geändert. In 17 Stationen wird der Körper erst aufgeheizt und dann stufenweise abgekühlt. Nach dem Duschen geht es zunächst in gekachelte Räume mit trockener Warm- und Heißluft. Die anschließende, optionale Seifenbürstenmassage gilt als einer der Höhepunkte. Es folgen Thermal-Dampfbäder und -Vollbäder. Das mineralreiche Wasser wirkt regenerierend und stimuliert. Wer will, wird am Ende eingecremt und in warme Tücher gewickelt, um noch ein wenig im Ruheraum zu entspannen.

Baden-Württemberg: Panorama-Bad Freudenstadt

Neben einem 25-Meter-Becken gibt es Sprungtürme, riesige Wasserrutschen namens Black Hole und Turbo, Wasserpilz sowie ein Tauch- und Kinderbecken. Seit 2018 gibt es auch ein großes Freibad mit Aussicht über die Hügellandschaft. Während sich die Kleinen austoben, können Erwachsene in dem 1300 Quadratmeter großen Spa relaxen: Fünf Saunen, Sole- und Dampfgrotten und mehrere Ruhebereiche stehen zur Verfügung. Dazu gibt es im sogenannten Erlebnisbereich ein „Wohlfühlbecken“ mit Sprudelliegen, Massagedüsen und Strömungskanal.

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