Museum Barberini: Historisches Ambiente für moderne Kunst

Museum Barberini: Historisches Ambiente für moderne Kunst in Potsdam.

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Museum Barberini

Mit dem Museum Barberini ist in Potsdam der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Palast Barberini mit seiner historischen Fassade wiedererstanden. Kein Zweifel, der Alte Markt in der Potsdamer Innenstadt ist mit seinen historischen Gebäuden einer der beeindruckendsten Plätze der Stadt. 2016 vervollständigt wieder durch das Palais Barberini, das sich vor den Besuchern erstreckt.

Das prachtvolle Bürgerhaus ist ein Nachbau am authentischen Ort. Der SAP-Gründer und Mäzen Hasso Plattner hat das Palais zwischen 2013 und 2016 wieder aufbauen lassen, um daraus sein Museum Barberini zu machen. In wechselnden Ausstellungen können Besucher auf insgesamt 2.200 Quadratmetern vor allem impressionistische Kunst auf sich wirken lassen. Unter anderem findet man hier bedeutende Werke von Monet, Renoir und Sisley.

Auch moderne Kunst ist im Museum Barberini vertreten. So werden dort sowohl Exponate der Amerikanischen Moderne als auch Malerei aus der Zeit nach 1989 gezeigt. Ein verborgenes Highlight ist darüber hinaus die Kunst der DDR, die im Museum Barberini ausgestellt ist.

Ursprünglich entsteht das heutige Museum Barberini als „Palais Barberini“ übrigens bereits in den Jahren 1771 und 1772. Friedrich der Große nämlich ließ das Gebäude nach italienischem Vorbild errichten. Im Ensemble mit den anderen repräsentativen Bauten bildet es schnell das Zentrum Potsdams.

Nachdem Friedrich Wilhelm es um zwei Seitenflügel erweitern lässt, wurde es zum Ort des öffentlichen Lebens. Es bot nun eine Bühne für Kunst und Kultur und war bis zu einem Luftangriff 1945, bei dem es nahezu vollständig zerstört wurde, gleichzeitig Wohnraum in zentraler Lage, direkt neben der Havel.

Neben dem Museum gibt es im Palais Barberini heute noch einen Festsaal für rund 200 Gäste. Im Untergeschoss ist ein museumspädagogischer Raum untergebracht und wer nach dem Besuch des Museums etwa noch Repliken des einen oder anderen Werks kaufen möchte, kann das im hauseigenen Shop tun. Darüber hinaus lädt das Museumscafé zum Verweilen ein. Insbesondere im Sommer kann man seinen Kaffee draußen auf dem Alten Markt zu sich nehmen – und sich an der imposanten Kulisse erfreuen, Stadtschloss, Altes Rathaus und Nikolaikirche vor dem Museum Barberini auf sich wirken lassen.

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