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Freizeitpark Efteling: Der Freizeitpark in den Niederlanden hat seine Wasserachterbahn „De Vliegende Hollander“ um neue Inhalte erweitert. Die Attraktion kann als Kombination aus Wasserbahn, Achterbahn und Dark Ride beschrieben werden und ist damit nach wie vor allein auf weiter Flur. „De Vliegende Hollander“ ist weltweit einmalig, was auch an der Hintergrundgeschichte liegt, die wie von Zauberhand zum Leben erweckt wird. Besucher werden inspiriert von der Legende eines verfluchten Geisterschiffs auf eine geheimnisvolle Reise mitgenommen.
Das Abenteuer nimmt in einem mysteriösen Hafen des 17. Jahrhunderts seinen Lauf und setzt sich auf unheimlichen Kanälen fort. Was folgt ist absolute Finsternis – und dann startet ohne Vorwarnung eine rasante Fahrt mitsamt stürmischen Wellen und atemberaubenden Abfahrten ins wilde Wasser. Damit aber nicht genug, die Sage vom „Fliegenden Holländer“ ist stets auch für schaurig-schönen Nervenkitzel gut.
Freizeitpark Efteling erweitert „De Vliegende Hollander“
Der niederländische Freizeitpark belässt es daher auch nicht nur bei Wasserbahn- und Achterbahn-Erlebnissen, nein, auch die Nerven werden massiv strapaziert. Das Boot mit den Fahrgästen wird dazu eine steile Rampe hinaufgezogen, bleibt auf dieser aber kurz in einem 45-Grad-Winkel stehen. Just in diesem Moment erscheint das Gesicht von Willem van der Decken, nur um sich vor den entsetzten Besuchern in eine grinsende Totenkopfmaske zu verwandeln.
Das neueste Upgrade kommt mit einer weiteren aufregenden Szene, bei der sich die Fahrgäste, kurz nachdem sie von „De Vliegende Hollander“ verschluckt wurden, in einem brennenden Schiffswracks wiederfinden. Rauch umhüllt schwebende Fässer und Draperien, die das verrottete Innere der verdammten Seele des Kapitäns symbolisieren. Erst wenn das Boot weiterfährt, gelingt die Flucht aus dem verfluchten Schiff.
Einmalige Kombination aus Wasserbahn und Achterbahn
Der Freizeitpark erklärt zu der Neuerung, dass die stets umfangreiche Wartung der Anlage in diesem Jahr geringfügig verlängert wurde, da Teile der Strecke gestrahlt und neu beschichtet werden mussten. Diese Gelegenheit nutzte das Team, um eine der Szenen zu optimieren. Besonders das Gesicht des Kapitäns in Szene 10 war schwer zu bearbeiten, sodass eine grundlegende Veränderung nötig wurde. Mithilfe von Virtual Reality wurde die neue Szene im Vorfeld in 3D betrachtet, um eine perfekte Umsetzung sicherzustellen.
„So können wir bereits vor der eigentlichen Konstruktion überprüfen, ob die geplanten Änderungen in der Realität genauso gut funktionieren wie auf dem Papier“, erklärt ein Sprecher des Teams. Durch diese Technologie konnten die einzelnen Bauelemente der neuen Szene bereits im Voraus gefertigt und dann in die Attraktion integriert werden. Die musikalische Untermalung bleibt unverändert, jedoch wurden zusätzliche Soundeffekte hinzugefügt, um das Erlebnis noch realistischer zu gestalten. Der Freizeitpark in den Niederlanden war bereits unlängst für Schlagzeilen gut, nachdem Gerüchte um ein mögliches Ende der Show „Raveleijn“ in den Medien kursierten.
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