Die wunderbare Welt der Coupons und Gutscheine in Deutschland

Die wunderbare Welt der Coupons und Gutscheine in Deutschland

Sparen ist Volkssport: Was ist ausschlaggebend für die stets wachsende Beliebtheit von Coupons und Gutscheinen? Jeder Konsument spart gerne Geld! Und genau das ist mit Coupons und Gutscheinen möglich. Denn diese bieten die Möglichkeit, günstige Deals zu testen und neue Dinge auszuprobieren; in den verschiedensten Bereichen wie Freizeit und Events, Reisen und Produkte.

Guthabenkarten gehören für Sparfüchse aber auch zur persönlichen Shoppingausrüstung. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass 6 von 10 Deutschen nach reduzierten Gutscheinen für sich selbst recherchieren, wie eine repräsentative Umfrage von RetailMeNot, dem weltweit größten Marktplatz für digitale Gutscheine und Angebote ergab. Es hat schon Volkssport-Charakter.

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Coupons und Gutscheine in Deutschland

Die Psychologie und Hirnforschung liefert die Antwort: Unser Gehirn belohnt Vorteile! So einfach ist das. Die Tatsache, irgendwo gespart zu haben, zaubert jedem ein breites Lächeln ins Gesicht. Weniger Geld für ein qualitativ hochwertiges Produkt lässt uns denken, wir sparen und sichern uns so günstiger als gewöhnlich unseren Lebensstandard. Sparen ist daher, psychologisch betrachtet, immer eine gute Sache. Wissenschaftler ziehen für ihre Erkenntnisse gerne die Evolutionsgeschichte heran.

Effiziente und clevere Verhaltensweisen wurden schon immer belohnt, zu längst vergangenen Zeiten gar häufig mit dem Leben. Wer mit wenig Aufwand viel bekommt, lebt glücklicher. Jeder geschickte Fund und jede schlauere Verhaltensweise brachte einen besseren Lebensstandard.

In Deutschland boomt das „Couponing“

Was passiert nun beim Sparen im Gehirn? Soweit die aktuellen Kenntnisse der Hirnforschung reichen, sind an diesem Belohnungssystem drei Gehirnregionen beteiligt: Insula (empfängt Signale aus allen Teilen des Körpers), Nucleus Accumbeus (steuert Erregung und Verlangen im Gehirn, ist sozusagen das Belohnungszentrum), und präfrontaler Cortex (die „Stimme der Vernunft“, trifft pragmatische Entscheidungen).

Was die Wissenschaft belegt, nutzt die Wirtschaft konsequent. Gutscheine gibt es nunmehr für fast jedes Produkt und zu fast jeder Gelegenheit, auch in Deutschland. Laut einer Studie der auf Gutschein-Marketing spezialisierten Oldenburger Agentur AffiliPrint nutzt etwa die Hälfte aller deutschen Konsumenten vermehrt die Möglichkeiten solcher Rabattaktionen.

Ob gedruckte Gutscheine per Post, digitale Gutscheine direkt nach einem Einkauf, oder Rabattcodes per Mail, immer mehr Menschen springen auf diese Marketingmaßnahme an. Besonders die 16- bis 34-Jährigen nutzen mit Vorliebe jene Möglichkeit des Sparens. Mobile Couponangebote, die als QR-Codes mit dem Smartphone gescannt und dann genutzt werden können, erfreuen sich ebenfalls wachsender Beliebtheit.

Coupon-Nachzügler Deutschland holt auf

Das Rabattgesetz verhinderte in Deutschland sogenanntes Couponing bis in das Jahr 2001. Preisnachlässe von mehr als drei Prozent waren laut rechtlicher Regelung unzulässig. Die Handelsbedingungen im Internet jedoch ließen sich nicht damit vereinbaren. Es kam wie es kommen musste: Am 25. Juli 2001 wurde das Rabattgesetz außer Kraft gesetzt. In Amerika waren Coupons da schon seit Jahrzehnten im Einsatz.

Die Coupon-Mania ergriff Deutschland. Die logische Konsequenz: In den letzten Jahren sind viele größere Gutscheinportale entstanden. Vor allem Online-Gutscheine liegen im Trend und werden bei den Konsumenten durch mobile Applikationen immer beliebter. Heute googlen in Deutschland immer mehr Menschen stundenlang nach Coupons zu ihren beliebtesten Läden oder für Freizeitangebote.

Das „Mobile Couponing“ ist auf dem Vormarsch. Beim Mobile Couponing bekommt der Kunde einen Gutschein direkt auf sein Smartphone geschickt. An der Kasse des Geschäftes, Lokals oder der Freizeiteinrichtung zeigt er den Code vor. Hier wird der Code entweder manuell eingetippt oder aber, mittlerweile fast schon die Regel, eingescannt. Das umständliche Ausdrucken und Ausschneiden von Coupons ist Vergangenheit.

Die falschen Propheten irrten mächtig

Noch vor ein paar Jahren wurde prophezeit, dass Couponing nur ein vorübergehendes Phänomen sein werde. Die Begründung lautete: Coupons würden die Marge drücken. Zudem würde der Konsument derer überdrüssig werden. Wie falsch diese Propheten lagen zeigen diesbezüglichen Statistiken vom August 2016. Rund 30 Prozent der Befragten lösten mindestens monatlich Coupons in u.a. Restaurants, Bars, Freizeiteinrichtungen ein.

Coupons erfreuen sich also immer größerer Beliebtheit. Das liegt auch am Image von Coupons und Gutscheinen, das sich grundlegend geändert hat. Das abgedroschene Billigmeier-Image ist abgelegt. Dazu hat beigetragen, dass Coupons und Gutscheine heute mehrheitlich hochwertig daherkommen. Kein Wunder, dass Gutscheine mittlerweile so beliebt sind und in praktisch allen Branchen und Segmenten anzutreffen sind.

Eine Aufzählung, in welchen Branchen noch keine Coupons/Gutscheine An- und Verwendung finden, wäre zweifelsohne kürzer. Stichwortartig eine Aufzählung relevanter Geschäftszweige für Coupons: Shopping (Elektronik, Heimwerken, Beauty, Mode, Lebensmittel etc.), Reisen und Hotels (Kurzreisen, Städtetrips etc.), Events (Konzerte, Museen, Shows, Freizeitparks etc.) … und andere mehr.

Gutscheine: Win-Win für beide Seiten!

Der Erfolgsgeschichte von Coupons und Gutscheinen beruht auf dem Schlagwort: Win-Win. Und in der Tat profitieren sowohl der Gewerbetreibende als auch der Kunde. Der „Verkäufer“ verkauft seine Produkte schneller und erfolgreicher, kann zeitnah und spontan auf spezielle Tage oder Events reagieren und festigt die Kundenbindung zu seinem Unternehmen. Der „Konsument“ freut sich über die mögliche Ersparnis.

Es gibt einige gute Gründe für Rabatte mittels Gutscheinen: Bei Mengenrabatten auf Waren profitiert der Kunde u.a. vom geringeren Aufwand bei Akquise, Verpackung und Versand sowie an den günstigeren Einkaufskonditionen des Händlers beim Großhändler. Bei Freizeiteinrichtungen gewähren Gutscheine eine größere Auslastung, ergo mehr Umsatz. Ein Teil davon wird als „PR-Dankeschön“ an Kunden weitergereicht. Win-win eben.

Neuer Trend: Gutscheine als Geschenk

Eine 2016 durchgeführte Studie ergab, dass fast die Hälfte der Bundesbürger (48 Prozent) nach eigenen Angaben gern Coupons und Gutscheine verschenkt. Für die Beschenkten ist das vermeintliche Verlegenheitsgeschenk für fast drei Viertel der Deutschen ein wahrer Volltreffer: 71 Prozent freuen sich über Gutscheine als Geschenk. Somit sind Gutscheine und Guthabenkarten tatsächlich eine praktische Geschenkidee.

Gutscheine werden als Geschenk immer beliebter. „War es früher eher eine Notlösung, so gelten diese heute aufgrund der Vielseitigkeit und der Individualisierungsmöglichkeiten als fast perfektes Geschenk“, so Wolfgang Kaschuba, Direktor des Instituts für Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität im Interview. Er bezeichnet den Gutschein gar als Geschenkewährung. Damit sind Gutscheine das ultimative (Last-Minute-)Geschenk.

Prepaid-Karten: Aufladbare Geschenkkarten

Die Idee von Geschenk-Gutscheinen wurde auf revolutionäre Weise weiterentwickelt, zur wiederaufladbaren Geschenkkarte, auch Prepaid-Karte genannt. Noch nicht so lange im Einsatz, erfreuen sich diese bereits einer großen Akzeptanz und der Rücklauf ist entsprechend hoch. Die Zukunft des Schenkens hat bereits begonnen, wie die große Zahl an Anbieter eindrucksvoll belegt.

Prepaid Karten, die auch als Finanz Karten bezeichnet werden, können als Telefonkarten mit aufgeladenem Gesprächsguthaben, als Debitkarten, Geschenkkarten oder Gutscheinkarten, als Bezahlkarten in Kantinen und Mensen oder als Wertkarte im Bereich Tanken und Reisen eingesetzt werden. Prepaid Karten sind universell einsetzbar. Sie sind individuell aufladbar und es können diverse Informationen auf ihnen gespeichert werden.

Da Prepaid-Karten günstig in der Herstellung und langlebig sind, greifen immer mehr Gewerbetreibende zu diesem System. Dazu besitzen Prepaid-Karten ein hochwertiges Aussehen. Durch die Möglichkeit, die Prepaid Karten immer wieder aufzuladen, sind sie die legitimen Nachfolger des traditionellen Ticketings und Couponings. Und der Beschenkte kann sich so sein Lieblingsgeschenk selbst aussuchen.

Gutscheine für Freizeit Kultur Lifestyle

Die Event-Industrie bietet für jeden Geschmack etwas: Freizeitparks, Theater, Konzerte, Sportveranstaltungen, Museen, Touren, Weiterbildung (auch das kann ein Freizeitvergnügen sein) und vieles mehr. Beispiel Freizeitparks: Allein im vergangenen Jahr haben die über 100 Freizeitparks in Deutschland einen Ansturm von 36 Millionen Besuchern verzeichnet.

Eine Familie, die sich einen unvergesslichen Tag in einem Freizeitpark gönnen möchte, kann am Ende des Tages mit Ausgaben von gar mehreren hundert Euro rechnen. Das kann den Familienspaß nachträglich trüben. Da ist jede Gelegenheit willkommen, den Geldbeutel zu schonen. Und tatsächlich: Gutscheine bieten Freizeitpark-Fans ein erhebliches Sparpotential.

Viele Rabattaktion von Freizeitangeboten werden über diverse Portals angeboten. Sehr beliebt sind z.B. die sogenannten „2 für 1 Spar-Coupons”. Welche Einsparpotentiale möglich sind, hat eine Recherche ergeben, die lohnenswerte Freizeitpark Gutscheine des Jahres 2017 untersucht und gelistet hat, bei denen sage und schreibe bis zu 75 % Rabatt beim Kauf einer Tageskarte erhalten werden konnten.

Das Sparen ist des Konsumenten Lust

Das Résumée lautet eindeutig: Den Coupons und Gutscheinen gehört die Zukunft. Die fortschreitende Digitalisierung unserer Gesellschaft hat zu einer digitalen Verkaufswelt geführt, die das Konsumenten-Verhalten grundlegend verändert hat. Die Verkäufer-Seite trumpft mit einer stark überzeugenden Web-Präsenz auf. Die potentiellen Kunden suchen verstärkt online nach Dienstleistungen und Produkten, bevorzugt nach Sonderangeboten und Gutscheinen.

Die Verbreitung von Coupons und Gutscheinen wird mit dem technischen IT-Fortschritt einhergehen. Man darf ge- und entspannt auf die kommende Angebots-Entwicklung im Bereich Couponing blicken. Smartphones und Tablets werden zweifelsohne die Vorreiterrolle dabei spielen. Gutscheine per App direkt über Smartphone suchen, kaufen und einlösen … heute schon möglich, bald machen es (fast) alle.

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