Biosphäre Potsdam: Überraschungen bei Inventur

Biosphäre Potsdam: Überraschungen bei jährlicher Inventur.

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In der Biosphäre Potsdam werden gegen Ende jedes Jahr die tierischen Bewohner gezählt. Dabei kam es auch vor einigen Wochen zu Überraschungen. Die tierische Inventur dauert in der Regel drei Tage und wird mit bestem Wissen und Gewissen vorgenommen. Das Ergebnis der letzten Inventur wurde am Donnerstag der Öffentlichkeit vorgestellt.

Demnach leben 134 verschiedene Tierarten in den Aquarien, Volieren, Terrarien und Teichen der Anlage. So weit, so gut, die Anzahl der Arten hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Es gibt jedoch Nachwuchs, der erstmals erfasst wurde. Die Erdbeerköpfchen zum Beispiel sind nun zahlreicher vertreten.

Biosphäre Potsdam zählt tierische Bewohner

Die genaue Anzahl der unter der schützenden Glaskuppel lebenden Tiere, lässt sich nicht herausfinden. „Wenn man die Insekten mitzählt, könnten es weit über 100.000 sein“, erklärt Isabel Gabei, Sprecherin des Freizeitziels. Die Inventur dient auch der Prävention gegen Krankheiten.

Da die Tiere aber keinen Kontakt zur Außenwelt haben, besteht kaum Infektionsgefahr. Gänzlich gebannt ist die Gefahr aber nicht, da Besucher immer wieder Tiere in die Biosphäre schmuggeln und sie dort aussetzen. Das fällt meistens erst bei dem jährlichen Durchzählen auf und ist eine Gefahr für die Tierbestand. Ein krankes Tier könnte den gesamten Bestand der jeweiligen Art in Gefahr bringen.

• Themenseite: Weitere Informationen zur Biosphäre in Potsdam

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